BÜRGERINITIATIVE küniglberg.at

Die Bewohner des Küniglbergs mussten auf Grund zweier Informationsveranstaltungen des ORF erkennen, dass die Zusammenführung sämtlicher ORF-Einheiten auf dem Küniglberg zu einer nicht hinnehmbaren Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität durch eine wesentliche Erhöhung von Emissionen führen wird.

Diese Befürchtungen führten zur Formierung der Bürgerinitiative, der sich vor allem Bewohner des Küniglbergs, darunter auch die Mitglieder des Siedlervereins Küniglberg und dieser Verein selbst, sowie verständnisvolle andere Mitstreiter anschlossen. Die BÜRGERINITIATIVE küniglberg.at wird von zwei aktiven Rechtsanwälten und einem bereits in Ruhestand befindlichen intensiv unterstützt.

 

Veränderungen des öffentlichen Verkehrs

Unter dem Titel „MOBILITÄT UND ANBINDUNG“ präsentierte der ORF seine Planung bezüglich der Veränderungen des öffentlichen Verkehrs im Wesentlichen wie folgt:

  • Verdichtung der Intervalle der Buslinien 8A und 58A
  • Schaffung einer neuen Haltestelle für diese Buslinien in der Elisabethalle, damit der ORF nunmehr von zwei  Seiten mit diesen Buslinien aufgeschlossen werden kann, was es allerdings notwendig machen würde, dass beide Buslinien wesentlich, und zwar um das gesamte ORF Gelände und das östlich davon gelegenen Wohnviertel über die Elisabethallee und die Würzburggasse, verlängert werden müssten, wobei
  • die Würzburggasse in einem wesentlichen Teil zur Einbahn erklärt werden müsste
  • und weitere Umgestaltungen des Verkehrsgeschehens in der Umgebung (z.B. Umkerhung der Einbahnrichtung in der Küniglberggasse samt weiterreichender, bislang nicht evaluierter Änderungen) erforderlich sein würden.

Bisher wurde den Anrainern der Zugang zu den Details dieses Verkehrskonzeptes verwehrt. Dieses wurde vom ORF bislang nur der MA 21 zur Verfügung gestellt. Diese legte dieses Konzept Ihrer Planung für den geänderten Flächenwidmungsplan zu Grunde. Die für die Planung zuständige Vizebürgermeisterin Vassilakou hat einem von einem Anrainer nach dem Auskunftspflichtgesetz gestellten Antrag auf Übersendung des Konzepts bis heute nicht entsprochen. Grundsätzlich wurde das stadtplanerischen Gebot, die Bevölkerung in einem möglichst frühen Stadium in diese Stadtplanung einzubeziehen, nicht eingehalten.

Der ORF hat seiner Ausschreibung für den Architekturwettbewerb auf Grund einer „Machbarkeitsstudie“, ein ganz anderes Verkehrskonzept, ebenfalls von Rosinak und Partner, zu Grunde gelegt, welches keine Umfahrung des ORF Geländes durch Wohn- und Siedlungsgebiet vorsieht. Auch das Projekt des Wettbewerbssiegers ist darauf ausgerichtet. Der ORF änderte das Projekt des Wettbewerbssiegers ab und gab auch ein neues Verkehrskonzept (von welchem hier gesprochen wird) in Auftrag. Weshalb auch diese veränderten Projekte noch machbar sein sollen, bleibt ungeklärt.

 

Kein Mehrwert, nur Nachteile

Eine Petition, die sich gegen die vom ORF angestrebte Verkehrslösung richtet, ist nur ein Teilaspekt der Anraineranliegen. Bezug nehmend auf das bestehende Konzept des ORF sah sich die Bürgerinitiative küniglberg.at im Weiteren veranlasst, ihre Zielvorstellungen zu erweitern.

Die Schaffung einer neuen Haltestelle in der Elisabethalle dient ausschließlich den Interessen des ORF und sind als Ersatz für einen internen Shuttle-Service des ORF anzusehen.Der ORF verfügt aber bereits über eine eigens für seine Zwecke errichtete Busstation „ORF-Zentrum Küniglberg“, unmittelbar vor seinem Haupteingang Würzburggasse 30, Fonovitsplatz. Von dort wäre auch das neu zu errichtende Gebäude leicht und überdacht zu erreichen und auch die Haltestelle Wattmanngasse/Elisabethalle ist nur ca. 350m vom neuen Gebäude entfernt.

Die Vorteile der geplanten Busstation sind unverhältnismäßig gegenüber den massiven Nachteilen für die Anrainer. Insbesonders die neue Linienführung und Intervallverdichtung führt

  • für sämtliche sonstigen Fahrgäste zur Verlängerung ihre Fahrzeit,
  • zu Mehrkosten für den öffentlichen Verkehr,
  • zu unzumutbaren Immissionen für die Anrainer
  • und des Erholungsparks Küniglberg
    (Rechtsanwalt Mag. Markus Adam kämft diesbezüglich bereits vor den Umweltbehörden insbesondere unter Hinweis auf die Beeinträchtigungen des Landschaftsschutzgebiets Hietzing B und des Biosphärenparks Wienerwald)
  • und des in einer unübersichtlichen engen Kurve der Elisabethallee gelegenen Kinderspielplatzes,
  • zu einer Gefährdung der dort spielenden Kinder und Begleitpersonen,
  • sowie der beiden Kindergärten
  • und sind als Abwälzung interner ORF-Kosten und  Infrastrukturen auf Kosten der Öffentlichkeit anzusehen.

 

Chaos des Individualverkehrs

Der Ankündigung von Projektplaner Pius Strobls (KURIER 20.10.2016 Seite 19), der ORF werde das zu erwartende Chaos des Individualverkehrs durch spezielle Förderungen der Mitarbeiter, etwa durch vergünstigte Jahreskarten, zu verhindern wissen, schenken die Anrainer kein Vertrauen.
So wurde das derzeitige Parkplatzchaos auf dem Küniglberg dadurch verursacht, dass man im Jahr 2012 die Mitarbeiter aus der Parkgarage gewiesen hat, indem man plötzlich von diesen Einstellgebühren forderte. Dies führte aber auch nicht dazu, dass sich diese der durchaus günstigen Busverbindungen (Haltestelle ORF befindet sich nur wenige Meter vom Haupteingang entfernt) bedienten, sondern dass in den Morgenstunden täglich Wettfahrten erfolgen, um auf den umliegenden Straßen Parkplätze zu erhaschen. Dann werden auch mehrere hundert Meter Fußweg in Kauf genommen um zum ORF-Eingang zu gelangen. Der Verdacht, der ORF wolle möglichst viele Lasten aus seinem Bereich in jenen der Öffentlichkeit drängen und dies auf deren Kosten, liegt nahe. Möglicherweise eine Maßnahme um die projektierten Kosten des Neubaus (siehe dazu unten) halten zu können.

Die Bürgerinitiative küniglberg.at musste darüber hinaus feststellen, dass der ORF plant, nicht nur keine neuen Einstellplätze zu schaffen, sondern die Zahl der bereits vorhandenen Einstellplätze zu reduzieren (ca.150 weniger auf dem ORF-Areal, aber auch mind. 60 weniger außerhalb!)

 

Unbekannte Beschäftigtenzahlen

Schon jetzt belegen im Wesentlichen die ORF-Mitarbeiter, sämtlich im Umfeld des ORF gelegenen Parkplätze. Auf Grund der ORF-Planung sollen nun weitere 1000 Mitarbeiter (siehe dazu aber unten) auf dem Küniglberg beschäftigt werden, was zu einem nicht mehr vorstellbaren Chaos des Individualverkehrs führen würde.

Der ORF platziert immer wieder widersprüchliche Angaben über die Beschäftigtenzahlen:
In der Informationsveranstaltung wird schriftlich dargestellt, dass der Neubau ca. 700 Arbeitsplätze beherbergen wird, ca. 2500 Arbeitsplätze sollen insgesamt angesiedelt werden, aber, so wird den Anwesenden versichert, es würden tatsächlich nur 400 bis 450 Beschäftigte neu angesiedelt werden (Radio-Mitarbeiter aus der Argentinierstraße). Der MA 21 aber werden, um die beantragte Umwidmung des Baugeländes und das nur für den ORF vorteilhafte die Öffentlichkeit nur belastende Konzept durchzusetzen, insgesamt 3100 Vollzeitäquivalente genannt (dies würde bedeuten, dass wesentlich mehr als 3100 Personen dort beschäftigt werden könnten!) und die derzeit bestehenden Vollzeitäquivalente mit 2265 angegeben. Im Ausschreibungsverfahren für die Architekten werden hingegen 1000 Arbeitsplätze für den Neubau und im Bestand nochmal ca 1.200 somit insgeamt 2.200 Arbeitsplätze als Planungsunterlage genannt!

 

Änderung des Flächenwidmungsplanes

Trotz all dieser offenkundigen Argumente hat die MA 21 als Planungsbehörde versucht, durch sklavische Umsetzung der Wünsche des ORF das vom ORF erwünschte Bauvorhaben durch Änderung des Flächenwidmungsplanes rechtlich zu ermöglichen. So wurde beispielsweise auch den Wünschen des ORF entsprechend, widmungsmäßig keine Vorsorge getroffen, die zumindest die Errichtung einer Tiefgarage ermöglichen würde. Diese Vorgangsweise wäre auf Grund des Wiener Garagengesetzes, welches zwingend für Neubauten die Schaffung von Einstellplätzen vorsieht, rechtswidrig.

Die Forderungen des gesetzlich zu hörenden Fachbeirats für Stadtplanung und Stadtgestaltung blieben ohne jede Reaktion!
Die Bürgerinitiative küniglberg.at initiierte daraufhin, dass sowohl zahlreiche Bürger als auch die Bezirksvertretung Hietzing noch innerhalb der dafür vorgesehenen Frist Stellungnahmen bei der MA21 einreichten, die sich gegen diese Änderung des Flächenwidmungsplanes aussprachen.

Für den Fall, dass diese Änderung der Flächenwidmungen durch den Gemeinderat beschlossen werden, sind seitens der Bürgerinitiative bereits Vorkehrungen getroffen worden, um im Zuge eines nachfolgenden Bauverfahrens eine Aufhebung derselben durch den Verfassungsgerichtshof zu bewirken.
Die Bürgerinitiative küniglberg.at ist dahingehend entschlossen, den Instanzenzug bis zu den Höchstgerichten auszuschöpfen.

Nachdem die Dimensionen des Neubaus mit jenen des Bestandes vergleichbar ist und es insbesondere durch die vorgesehene Gebäudehöhe zu einer massiven Verschattung auf der Nordseite (Elisabethallee) einschließlich des dort gelegenen Siedlungsgebietes kommen wird, musste die Bürgerinitiative erkennen, dass ein nachhaltiges Unterbinden dieser Gefährdungen nur durch massive Änderung des Gesamtprojekts erreichbar sein wird.

 

Rentabilitätsrechnung

Diese Überlegung führte dazu, dass sich die Bürgerinitiative auch mit der Frage beschäftigt, ob die Konsolidierung auf dem Küniglberg samt Neubau, wie zuvor beschrieben, überhaupt oder in welchem Umfang gerechtfertigt ist. Die Bürgerinitiative vermeint, dass dies aus den nachstehend angeführten Gründen nicht der Fall ist:

  • Die Entscheidung des Stiftungsrates des ORF war davon abhängig, ob die Konsolidierung sämtlicher ORF-Betriebe und damit der Neubau rentabel sind.
  • Nach den der Bürgerinitiative vorliegenden Informationen basiert die Entscheidung des Stiftungsrtes, die Errichtung des Neubaus zu genehmigen, auf einer Rentabilitätsberechnung der Geschäftsführung des ORF vom Jänner 2014
  • Da der Stiftungsrat gesetzlich verpflichtet ist, die Geschäftsführung zu überwachen, darf er sich nicht mit den Behauptungen derselben begnügen, sondern wäre verpflichtet, ein Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen einzuholen.
  • Da der Bau erst in der Zukunft errichtet wird, und die Berechnungen der Geschäftsführung mittlerweile drei Jahre zurückliegen, wäre schon deshalb eine Aktualisierung erforderlich.
  • Darüber hinaus wird die Konsolidierung im Neubau nicht mehr im kalkulierten Gesamtumfang durchgeführt, sondern verbleibt Radio Wien im Funkhaus Argentinierstraße, was die ursprüngliche Rentabilitätsrechnung jedenfalls obsolet macht.
  • Nach den bislang vorliegenden Informationen muss davon ausgegangen werden, dass folgende Tatsachen nicht einkalkuliert wurden:
    - die von den Gebietsköperschaften zu erwartende begehrte Abgeltungen für die Veränderungen der Infrastruktuten und für die vom öffentlichen Verkehr für ORF-bezogene Verkehrsleistungen
    - Risikopositionen für unvorhergesehene Baukosten (ein geologisches Gutachten liegt offensichtlich nicht vor)
    - zusätzliche Leistungen an Mitarbeiter wie vom ORF angekündigt für Jahreskarten, Taxikosten udgl.

Die bisherige Haltung des Stiftungsrates hat die BÜRGERINITIATIVE küniglberg.at veranlasst, diese in Form einer an diesen gerichteten Resolution kritisch zu hinterfragen.

 

Konsoldierung an sich obsolet

Die Konsolidierung auf dem Küniglberg widerspricht Grundsätzen der Stadtplanung, weshalb sich sowohl Prof. Dr. Knoflacher als auch die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten gegen diese Projektierung ausgespochen haben. Den dabei herangezogenen Argumenten ist insbesondere zu entnehmen, dass es nach planungskonformer Durchführung insgesamt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen, damit Beeinträchtigungen der Umwelt und zu zusätzlichen Belastungen der Mitarbeiter kommen wird.

Auch die Interessensgemeinschaft Funkhaus Wien sowie die gesamte Radiobelegschaft (Ö1 und FM4) haben sich sowohl aus den vorstehenden aber auch aus anderen Gründen gegen eine Konsolidierung auf dem Küniglberg ausgesprochen.

 

Bitte lesen Sie vertiefend auch unter "Archiv" bzw. "Aktuelles/Links".

 


Aktuelles/Links


07.11.2019 ubm magazin
Projekt ORF-Campus: Neues vom Küniglberg
Sanierung und Umbau des ORF-Zentrums laufen auf Hochtouren. Ein moderner multimedialer Newsroom wird das Herzstück bilden. Bis 2022 sollen alle ORF-Mitarbeiter in den neuen Mediencampus am Wiener Küniglberg übersiedeln. Kein leichtes Unterfangen für Planer und Bauherrn des architektonisch außergewöhnlichen Großprojekts.

02.07.2019 Kurier
Start für Umbau des ORF-Zentrums
Die Hauptphase des Umbaus des ORF-Zentrums auf dem Küniglberg in Hietzing startet. Mit August beginnen die Bauarbeiten – unter anderem wird ein multimedialer Newsroom errichtet, denn der ORF zieht den Großteil seiner Redaktionen zusammen.

15.03.2019 Kurier
ORF: Brisanter Konflikt um Parkplätze für Mitarbeiter
ORF-Führung hat am Küniglberg die Parkplatzberechtigungen seiner Mitarbeiter gekündigt. Betriebsrat protestiert scharf.

22.03.2018 Der Standard
ORF beschließt Plan B: Ö3, Ö1 und FM4 ziehen auf den Küniglberg
Das 303-Millionen-Bauprojekt umfasst Sanierung und Umbau des ORF-Zentrums

19.02.2018 Der Standard
Der ORF im Zeichen der Umfärbung
Die Regierung bereitet den neuen ORF-Stiftungsrat vor. Anzeichen, dass damit eine Ablöse von Wrabetz unmittelbar bevorstünde, gibt es zunächst nicht

16.02.2018 Der Standard
300-Millionen-Bauprojekt könnte ORF-General zusetzen
Die Stadt Wien verweigert bisher die Flächenwidmung für einen Zubau auf dem Küniglberg

24.11.2017 Kurier
Die Baustelle ORF hat einen Neubau weniger
"Plan B" für multimedialen Newsroom. Weiter "Vollkonsolidierung der Standorte. ORFeins bekommt Info-Schub.

23.11.2017 Wiener Zeitung
Wrabetz sagt geplanten Neubau ab und will "Plan B" suchen
ORF-Chef rechnet nicht mehr mit Baubewilligung: neuer Newsroom nun in Ausstattungshalle.

23.11.2017 Der Standard
303-Millionen-Bauprojekt des ORF soll billiger werden, sagt Wrabetz

23.11.2017 Die Presse
ORF: Wrabetz lässt "Plan B" für Küniglberg ausarbeiten
Ein Zubau für das ORF-Zentrum am Wiener Küniglberg hängt wegen einer fehlenden Umwidmung in der Luft. Ein Alternativszenario: ein trimedialer Newsroom in bestehenden Hallen.

06.09.2017 Wiener Zeitung
ORF versucht, sich aus Wahlkampf zu befreien
Wahlkampf auch in den Gremien des ORF - wichtige Entscheidungen stehen an.

29.08.2017 Die Presse
Wrabetz: Neue Strategie für ORF 1 hat Priorität
Das Hinkebein bei den Ideen für ORF 1: Sie kosten zu viel. Rund 50 Stellen und 30 bis 40 Mio. Euro werden heuer beim ORF eingespart, Alexander Wrabetz rechnet mit einer schwarzer Null.

29.08.2017 Der Standard
Wrabetz' "Plan B": Kein ORF-Neubau, keine Ablöse nach der Wahl

08.06.2017 Wiener Zeitung
Neu angeschafftes ORF-Studio nun doch nicht gebraucht
Material für eine Million Euro wartet auf einer Rasenfläche am Küniglberg auf einen Einsatz.

02.06.2017 Die Presse
ORF-Standort: Spielball zwischen SPÖ und ÖVP
Die ÖVP will, dass der ORF-Chef bei der rot-grünen Stadtregierung Druck macht. Genehmigungen fehlen.

01.06.2017 Kurier
ORF: Verhaltener Wahlkampf im Rat
Schwarz und Rot belauern einander im ORF-Stiftungsrat: Wer ist schuld an den Verzögerungen?

30.05.2017 Der Standard
ORF-Standort: Entscheidung über Dimensionierung zu Jahresende
Themen neben Standort beim Stiftungsrat am Donnerstag: Jahresabschluss, neuer Kollektivvertrag für ORF 3, verschobene Umstrukturierung der TV-Information

24.05.2017 Der Standard
Bezirksvorsteherin: Verzögerungen bei ORF-Bauprojekt nicht Schuld des Bezirks
Silke Kobald: Zum Neubau selbst keine Einsprüche

24.05.2017 Der Standard
Traum von Raum für ORF-Räte: Ein Sitzungssaal für 800.000 oder mehr
Wie die obersten ORF-Gremien künftig tagen – und wie sie Journalisten fernhalten

23.05.2017 Der Standard
ORF-Bau: "Wir verblasen hier kein Geld" – Kosten "zu niedrig geschätzt"
Laut Publikumsrat 850.000 Euro für Sitzungssaal der ORF-Gremien – kein Kommentar von Wrabetz

11.05.2017 Der Standard
ORF-Stiftungsratssitzung im Juni wirft ihre Schatten voraus
Sonderprüfung steht im Raum, "Exit" des ORF aus Funkhaus-Verkauf zur Diskussion, Schicksalstage für den trimedialen Newsroom

27.04.2017 Der Standard
Wrabetz' langsamer Abschied vom großen Newsroom
Wrabetz über das 303-Millionen-Bauprojekt Küniglberg, Verbleib im Funkhaus und die fragliche Zukunft des Newsrooms für TV, Radio, Online

21.04.2017 Kronen Zeitung
ORF- Newsroom- Koordinator wirft das Handtuch
Der ursprünglich für 2020 geplante millionenschwere Bau des neuen ORF- Newsrooms droht sich weiter zu verzögern.

29.03.2017 Kurier
Rechnungshof prüft ORF-Umbau
Projektorganisation und Wahrnehmung der Bauherrnaufgaben im Fokus | Der Umbau des ORF-Zentrums am Küniglberg stehe "als großes Bauvorhaben mit öffentlichen Geldern naturgemäß auf dem Radar", sagen die Rechnungsprüfer.

02.03.2017 Presse
ORF will Funkhaus in vier Tranchen verkaufen
Der Rhomberg-Konzern hat den Zuschlag für den Kauf des Funkhauses in der Argentinierstraße bekommen. Dieser soll nun in Teilen bis 2018 erfolgen.

02.03.2017 Der Standard
ORF verdrängte 30 Millionen Euro Sanierungsbedarf
303 Millionen Euro kalkulierte der ORF für Sanierung und Zubau des Küniglbergs. 30 weitere Millionen für große Studios und Flächen ließ er weg

02.03.2017 Der Standard
ORF-Betriebsrat beklagt "Starrköpfigkeit" der Geschäftsführung
In Funkhaus-Frage und bei TV-Umstrukturierung kritisiert Gerhard Moser einen "Verlust der Bodenhaftung"

02.03.2017 Der Standard
ORF vergaß bei Bauprojekt Küniglberg zwei – vorhandene – Studios
Keine Mehrkosten, erklärt ORF-Sprecher, Budget bleibe im Plan

02.03.2017 Kurier
ORF-Renovierung: 30 Millionen Euro "herausgerechnet"
Wrabetz muss erklären, wie zwei Studios später wieder im Plan auftauchten. Er sieht keine Mehrkosten.

02.03.2017 Der Standard
ORF-Bauprojekt Küniglberg "kolossale Fehlentscheidung"
Der Wiener ORF-Stiftungsrat Norbert Kettner will die Großbaustelle nicht mehr mittragen

28.02.2017 Der Standard
ORF: Aus für Küniglberg-Zubau und Verbleib im Funkhaus kein Thema
Nur deutlich verkleinerter Zubau und Verkauf des Funkhauses in Tranchen werde verfolgt, erklärt Sprecher

22.02.2017 Kurier
Umbau: ORF schließt 2016 mit fast 30 Mio. Minus
Funkhausverkauf sei „trotz größter Anstrengungen“ nicht bis Jahresende 2016 über die Bühne gegangen


 

Archiv


22.02.2017 Der Standard
Wegen Funkhaus-Verkaufs: ORF-Minus 2016 ist 29,7 Millionen Euro schwer
Geschäftsführung will Funkhaus-Verkauf nun schrittweise abwickeln – Damit weniger Erlöse auch 2017, aber Werterhalt vor Bausperre

01.02.2017 Die Presse
ORF schrieb 2016 ein Minus
Der Verkauf des Funkhauses in der Argentinierstraße hat sich verzögert, das schlägt sich auf die Bilanz des Öffentlich-Rechtlichen. Der neue Finanzchef Andreas Nadler ist an Sparprogramme gewöhnt.

01.02.2017 Die Presse
Funkhaus treibt ORF ins Minus
Das Funkhaus wurde nicht wie geplant Ende 2016 verkauft, das reißt ein Loch ins ORF-Budget 2017. Finanzchef Nadler hofft auf eine Inflationsanpassung der ORF-Gebühr.

10.01.2017 Kurier
Widerstände gegen Ausbau des ORF-Zentrums
Anrainer fürchten Lärm und Parkplatznot. Bezirk Hietzing lehnt Entwurf für Flächenwidmung ab.

05.01.2017 Kurier
ORF verzögert Verkauf des Funkhauses
ORF will Vorkaufsrecht und Rückkaufoption. Im Jänner wird es noch eine Nachverhandlung geben.

05.01.2017 Die Presse
ORF: Auszug aus Funkhaus könnte sich verzögern
Der ORF habe den Kaufvertrag für das Funkhaus in der Argentinierstraße nicht unterschrieben, berichtet der "Kurier".

16.12.2016 Kurier
ORF-Gebühren steigen um 6,5 Prozent
Stiftungsrat beschließt mit großer Mehrheit Anhebung. Massive Einsparungen von 330 Millionen.

16.12.2016 Der Standard
ORF: 6,5 Prozent mehr GIS, weniger Formel 1 und Fußball
Die ORF-Gebührenerhöhung im Mai 2017 nahm ihre größte Hürde: Rote und schwarze Stiftungsräte stimmten geschlossen dafür. Dafür soll der ORF 330 statt 300 Millionen sparen.

15.12.2016 Kurier
ORF: Nächster Anlauf in der Gebührenfrage
Geringere Steigerung und härtere Sparpläne erwartet. Formel I läuft aus.

14.12.2016 Der Standard
ORF: Gebühren nur für den klaren Auftrag
Der ORF muss sich auf seine öffentlich-rechtlichen Aufgaben konzentrieren

13.12.2016 Die Presse
ORF-Gebühr: Wrabetz „auf dünnem Eis“
Nach Widerstand im Stiftungsrat muss ORF-Chef Alexander Wrabetz seinen Gebührenantrag noch einmal überarbeiten.

13.12.2016 Kurier
ORF-Gebühren: Wrabetz zieht Anträge zurück
Nach mehrstündigem Finanzausschuss will ORF-Chef am Donnerstag neue Anträge vorlegen.

12.12.2016 Der Standard
ORF: Wrabetz zieht Antrag auf Erhöhung der GIS-Gebühr zurück
Geringere Erhöhung soll nun Kritiker besänftigen. Als neue Zahl kursiert 6,6 statt 7,7 Prozent

12.12.2016 Salzburger Nachrichten
ORF-Gebühren: Will Wrabetz doch weniger Geld?
Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrats hat am Montag vorerst keine Empfehlung zum Gebührenantrag der Geschäftsführung ausgesprochen.

10.12.2016 Kurier
Gegenwind für ORF-Gebühren-Pläne
Anhaltender Widerstand bei Politik und Stiftungsräten gegen Gebührenerhöhung.

05.12.2016 Kurier
ORF-Gebührenantrag ist fix: 7,7 Prozent mehr
Wrabetz will 300 Millionen einsparen

05.12.2016 Kronen Zeitung
ORF will jetzt von jedem Zuseher 15 Euro mehr
ORF- Chef Alexander Wrabetz wird Mitte Dezember im Stiftungsrat eine "Valorisierung" des Programmentgelts um 7,7 Prozent beantragen.

02.12.2016 Kurier
GIS: ÖVP-Stiftungsrat will vor Erhöhung "Spartaste" drücken
ÖVP-Stiftungsrat Zach will General Wrabetz künftig bei jeder Sitzung zum Sparappell rufen.

18.11.2016 Kurier
Bundesländer machen gegen Spardruck im ORF mobil
Es fehlen im ORF-Budget noch 42 Millionen bis zur schwarzen Null

18.11.2016 Kronen Zeitung
Gebührenerhöhung? Politik setzt ORF unter Druck 42-Mio.-Euro-Loch
Der Versuch der ORF- Spitze, das neue 42- Millionen- Euro- Finanzloch des Senders mit einer Gebührenerhöhung zu stopfen, könnte gründlich schiefgegangen sein. Die ÖVP signalisiert gegenüber der "Krone" bereits ganz klar andere Pläne zum Schutz der TV- Konsumenten. Die SPÖ bleibt dagegen noch in Deckung.

17.11.2016 Der Standard
Neuer Appell an Stiftungsräte übergeben: Ö1 und FM4 sollen im Funkhaus bleiben
"Damit wird Unruhe und Imageschaden abgewendet" – Neue Wirtschaftlichkeitsanalyse gefordert

17.11.2016 Kronen Zeitung
Regierung gefordert - 42 Millionen € fehlen: ORF kommt uns immer teurer
Österreichs Staatsrundfunk kommt wieder einmal mit seinem Geld nicht aus. Bei einem Umsatz von fast einer Milliarde Euro hat ORF- Generaldirektor Alexander Wrabetz jetzt nach seiner Wiederbestellung für den Chefposten eine Finanzierungslücke von 42 Millionen Euro für 2017 präsentiert. Die Strategie läuft auf eine Erhöhung der Fernsehgebühren hinaus. Das bringt die Regierung in eine schwierige Lage.

16.11.2016 Kronen Zeitung
Finanzplan 2017 ORF muss 42- Millionen- Euro- Lücke schließen
Der ORF muss für sein Budget 2017 eine "Finanzierungslücke" von 42 Millionen Euro schließen. Dies hat Generaldirektor Alexander Wrabetz den Mitgliedern des Stiftungsrats nun offiziell mitgeteilt. Bis zur Dezember- Sitzung des Aufsichtsgremiums, wenn der Finanzplan auf der Tagesordnung steht, "werden die Maßnahmen zur Erreichung eines ausgeglichenen Ergebnisses weiter konkretisiert", schreibt er.

10.11.2016 heute.at
ORF-Zentrum: Umbau erst ein Jahr später?
Anrainerproteste wegen der Verkehrssituation und ein Bezirk, der sich bei der Flächenwidmung querlegt: Der Umbau des ORF-Hauses am Küniglberg (Hietzing) könnte sich verzögern – und verteuern.

10.11.2016 Kurier
ORF-Umbau mit Hindernissen
Nach erheblichen Einwänden des Bezirks wackelt der angepeilte Zeitplan

09.11.2016 Der Standard
IG Funkhaus will Fläche für Ö1 und FM4 kaufen
Geld für 5.000 Quadratmeter soll mittels Crowdfunding aufgestellt werden – Rhomberg bestätigt "konstruktive Gespräche"

08.11.2016 Der Standard
Widmung verzögert sich: ORF-Umbau in der Warteschleife
Anrainer befürchten weniger Parkplätze, der Bezirk lehnte die Flächenwidmung ab. "Der ORF muss noch einiges klären", sagt der Grüne Christoph Chorherr

08.11.2016 Kronen Zeitung
Anrainer- Proteste: ORF- Umbau könnte sich verzögern
Der Umbau des ORF- Zentrums am Wiener Küniglberg könnte sich verzögern - darüber wurde am Montag der Finanzausschuss des Stiftungsrats informiert. Mit ein Grund dafür sind Anrainer- Proteste bzw. -Forderungen. Mögliche Konsequenzen auch für die Kosten soll der ORF anhand unterschiedlicher Szenarien berechnen und dem Stiftungsrat im März detailliert berichten.

07.11.2016 Kurier
ORF-Zentrum: Probleme bei Zeitplan und Kosten
Anrainer-Beschwerden und Widerstände im Bezirk in Verkehrsfragen

07.11.2016 Der Standard
ORF-Umbau am Küniglberg: Stiftungsräte über drohende Verzögerung informiert
Anrainerbeschwerden und Widerstände im Bezirk in Verkehrsfragen – Auswirkungen auf Baubudget sollen bis März berechnet werden

05.11.2016 Kronen Zeitung
Obonya und Haas sauer: Initiative gegen ORF- Pläne

29.10.2016 Informationsveranstaltung
Bergwirt, Montecuccoliplatz (Maxingstrasse 76) Download Protokoll

27.10.2016 Der Standard
ORF-Zentrum: Künstler fordern Stopp von Funkhaus-Verkauf

19.10.2016 Die Presse
ORF-Zentrum: Hietzings Sorgenkind Küniglberg

14.10.2016 Unterstützen Sie bitte die Petition ORF Küniglberg bzw. Plandokument 8158 (eingebracht von Lorenz Lechner) - Download Download PDF

03.10.2016 Stellungnahme Dr. Pritz - Download Download PDF

26.09.2016 meinBezirk
Angst vor Parkplatznot: ORF-Pläne sorgen für Unruhe am Küniglberg

22.09.2016 heute.at
ORF-Zentrum: Wirbel um Parkplätze durch neues ORF-Zentrum
Wegen der Distanz von 250 Metern von der Bushaltestelle zum neuen ORF-Eingang soll der Bus um das gesamte ORF Gelände verlängert und eine Bushaltestelle in der Elisabethallee errichtet werden ... Zwei Minuten Gehzeit sei den ORF Mitarbeitern zumutbar

20.09.2016
Download Informationsschreiben (PDF) -Informationen zur neuen Busstation

30.03.2016 Der Standard
Verkauf von ORF-Funkhaus könnte sich verzögern

11.11.2015 Die Presse
Häupl will, dass der ORF-Wien im Zentrum bleibt

20.10.2014 meinbezirk
ORF Neubau: Es wird ernst am Küniglberg

25.03.2014 meinbezirk
Küniglberg: ORF wird größer, Verbesserung für Öffi-Anbindung geplant

Feb. 2014 Der Standard -Hermann Knoflacher
Der Berg kreißt und gebiert Redakteure auf Rädern

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Mag. Markus Adam
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Mag. Carolin Pienkos-Obonya
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